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10 bekannte Page Speed Killer

Von Hannes Bürger am Feb 5, 2021 3:58:12 PM

Topics: Webdesign
10 bekannte Page Speed Killer

Die Position deiner Website in den Suchergebnissen bei Google und Co. hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab – unter anderem auch vom Webdesign. Einer dieser Rankingfaktoren ist die Ladegeschwindigkeit deiner Website. Denn das oberste Ziel der Suchmaschinen ist es, die Nutzererfahrung von Suchenden möglichst gut zu gestalten. Je schneller Websites laden, desto zufriedener ist der Nutzer.
Du kannst deine Website dabei so attraktiv wie möglich gestalten, indem du die gängigsten Störfaktoren deiner Websitegeschwindigkeit eliminierst.

Die bekanntesten Page Speed Killer

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Page Speed Killer: Bilder, HTTP/1.1, QUellcode

  1. Bilder und Mediendateien

Gutes Bildmaterial gehört zu einer Website dazu. Doch häufig führt das zu langen Ladezeiten. Wer auf Bilder, Grafiken und sonstige Medien auf der Website angewiesen ist, sollte diese komprimieren. Die Dateigrößen werden dabei deutlich verkleinert und können schneller auf der Website geladen werden.
Dazu können die Medien bereits vor dem Upload mit der Bildbearbeitungssoftware deiner Wahl komprimiert werden. Oder du bedienst dich hier spezieller Plugins für dein Content Management System (CMS).

  1. Laden von Dateien über das Protokoll HTTP/1.1

Über das Protokoll HTTP/1.1 werden beispielsweise Bilder deiner Website nacheinander und einzeln geladen. Das verursacht eine entsprechend lange Ladezeit - auch abhängig davon, wie viele Bilder du hast.
Die Umstellung auf das modernere Protokoll HTTP/2 hingegen sorgt dafür, dass Dateien gemeinsam über eine Verbindung geladen werden und die Geschwindigkeit verbessert wird.

  1. Überflüssiger Quellcode

Fehler im HTML-Code, zu viele Kommentare ohne Sinn oder überflüssige Leerzeichen - all das bläht den Quellcode auf. Je mehr Code der Crawler lesen muss, um zu verstehen, worum es auf deiner Website geht, desto größer ist deine Ladezeit. Halte deinen Code sauber und auf dem neuesten HTML-Standard. Komplexe Webdevelopments können deine Seite oft ausbremsen.

  1. Zu großer Code

Nicht nur überflüssiger, sondern auch großer Code ist für längere Ladezeiten verantwortlich. Gegensteuern kannst du hier, indem du den Code mittels GZip komprimierst und damit verkleinerst.

  1. Externe Skripte

Tracking-Codes wie Google Analytics oder der Facebook-Pixel aber auch einzelne Plug-ins und Share-Buttons müssen immer über einen fremden Webserver laden. Seine Geschwindigkeit hat dadurch unmittelbar Einfluss auf die Ladezeit deiner Website. Nutze daher so wenig Skripte wie möglich und suche nach Lösungen, diese über deinen Webserver zu laden.

Page Speed Killer: Javascript, Caching, Bad Request

  1. Javascript- und CSS-Dateien

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Javascript- und CSS-Dateien verantworten die Optik und die Funktionsweise deines Websitedesigns und deiner Plug-ins. Häufig sind gerade CSS-Dateien einzeln in eine Website eingebunden, um einzelne Seiten oder Blöcke zu regeln. Je mehr dieser Dateien auf deiner Website verteilt sind, desto eher verschlechtert sich die Ladegeschwindigkeit. Eine Lösung für Web Developer kann hier das Komprimieren der Dateien sein.

  1. 301-Weiterleitungen

Hast du einzelne Seiten umgezogen oder gelöscht, macht die Einrichtung der 301-Weiterleitung Sinn, um dem Nutzer keine Fehlerseite anzuzeigen. Jede Weiterleitung erhöht jedoch die Ladezeit deiner Website. Je mehr 301-Weiterleitungen du einrichtest, desto länger braucht der Browser, um die Seite aufzurufen. Vermeide daher unbedingt 301-Weiterleitung, die sich aneinanderreihen.

  1. Fehlendes Caching

Sobald eine einzelne Seite deiner Website das erste Mal laden muss, werden alle Inhalte erstmalig abgefragt: Medien, Anfragen an die Datenbank und andere. Wenn ein Nutzer nun beispielsweise mehrere Artikel deiner Website lesen will, müssen diese Anfragen immer wieder von Neuem durchgeführt werden. Das benötigt Zeit.
Die Lösung bietet hier das Caching, das sowohl serverseitig als auch direkt auf deiner Website über Plug-ins für dein CMS eingerichtet werden kann. Das Caching ist ein Zwischenspeicher, der die Anzahl der Anfragen minimieren.

  1. Überlastete Webserver

Bei zu hohem Trafficaufkommen oder einem Fehler bei deinem Hoster kann der Webserver überlastet sein. Lädt deine Website also plötzlich langsam, solltest du die Server-Auslastung überwachen.

  1. Bad Requests

Die sogenannten Bad Requests resultieren aus fehlerhaften oder fehlenden Dateien, auf die der Browser zugreifen will. Wenn du beispielsweise Bilder löschst, die URL aber noch existiert und aufgerufen wird, führt dies zu einer Kettenreaktion innerhalb des Webbrowsers, die die Geschwindigkeit deiner Website herabsetzt.

Tipp: Page Speed analysieren mit diesen Tools

Du kannst die Ladegeschwindigkeit deiner Website auch selbst analysieren. Zwar hält sich Google grundsätzlich bedeckt, was die genauen Metriken des Rankingfaktors angeht. Einen guten Anhaltspunkt zur Optimierung deiner Seite bekommst du durch Tools wie Google PageSpeed Insights, Google Lighthouse oder Pingdom Website Speed Test.

Auf der anderen Seite kann man die Seitengeschwindigkeit durch WordPress Plugins verbessern. Gerade beim Responsive Design ist Page Speed extrem wichtig. WPRocket ist ein Plugin, dass sehr gut dafür geeignet ist, die Geschwindigkeit positiv zu verändern.

Außerdem erfahren Sie bei uns, wie Sie Ihre Website für Google optimieren.

Hannes Bürger

Geschrieben von Hannes Bürger